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Das Hoffmannsche Wappen
Olaf Welding fand in seinen Forschungen heraus, daß unser Vorfahr Basilius Hoffmann
irgendwann zwischen 1595 und 1609 ein persönlich geführtes Siegelbild annahm.
Seine Söhne Basilius II, Phillipp II und Petrus und deren Nachkommen legten sich
individuelle Siegelbilder zu.
In blauem Schild ein rechtsgerichteter silberner Kranich, mit dem rechten Fuß eine goldene Kugel haltend; Helmzier: wachsender bartloser Mann, blaugekleidet mit goldenen Ärmelaufschlägen, Kragen und Gürtel, einen blauen Stulphut mit goldenem Umschlag tragend, mit der Rechten ein silbernes golden begrifftes Schwert schwingend, die Linke aufgestützt; Helmdecken Blau-silber. (Die Blasonierung folgt O. Welding)
Die Sprache der Wappenbeschreibung ist eine Fachsprache, die dem Laien oft nicht a priori
verständlich ist. Daher ist es also völlig korrekt, wenn der
"rechtsgerichtete" Kranich
nach links schaut, denn die Heraldiker (Wappenkundler) denken nicht vom Betrachter
aus, sondern vom Träger des Wappens (als Schutzschild) gesehen.
Das Bild des Kranichs mit der goldenen Kugel ist wohl eine Reminiszenz an die Stadt Narva,
der Heimat Johann Georg Hoffmanns, wo der Kranich in Gestalt einer aus dem 17. Jh.
stammenden Wetterfahne den Rathausturm krönt. Er kommt auf vielen baltischen
Wappen vor.
Hoffmann - Familientag -2006
© by: Familienverband der Hoffmann aus Sangerhausen e.V. |